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Visuelle Erfassung von 3D-Objekten bei Kernspintomographen mittels PMD-Chip

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020578D
Original Publication Date: 2003-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Kernspinresonanz ist ein bildgebendes Verfahren der medizinischen Diagnostik. Bisher besteht das Problem, dass Lage, Groesse und Gewicht eines Patienten nicht exakt erfasst werden konnten. Diese Daten sind jedoch sicherheitsrelevant, so z.B. bei der SAR-Ueberpruefung (Specific Absorption Rate) oder einer falschen Patientenorientierung. Ferner konnte die Lage der Spulen oder der Spulenelemente nicht optisch und dreidimensional erfasst werden. Des Weiteren fuehren Patientenbewegungen zu Artefakten in den Patientenbildern. Bisher wurde bei der SAR-Ueberpruefung das Gewicht des Patienten beim Registrieren eingegeben und mittels einer Justagemessung naeherungsweise auf Richtigkeit ueberprueft. Die Spulenpositionen und Spulenelemente werden derzeit durch Tischposition und Magnetresonanzmessung bestimmt und die Spulenelemente skizzenhaft und mit grosser Ungenauigkeit in das gemessene Magnetresonanzbild des Patienten eingezeichnet. Eine Automatisierung dieser Prozesse war bisher nicht moeglich. Die Idee besteht nun darin, mittels eines PMD-Chips (Photomischdetektor) Objekte und deren Bewegung dreidimensional zu erfassen. Ein PMD-Chip misst dreidimensional Oberflaechen mit einer hohen raeumlichen und zeitlichen Aufloesung. Das Verfahren basiert auf Laufzeitmessungen von ultraschnell getakteten Lichtpulsen. PMD-Chips finden bisher schon in der Automobilindustrie Anwendung und sollen hier der Ermittlung der dreidimensionalen Oberflaechen von Patienten, Spulen/Spulenelementen, Patientenliege, Scanner (Roehre) und Bewegungen von Patient und/oder Liege dienen.