Browse Prior Art Database

Stromsparen bei Mobilfunkgeraeten durch das Abschalten von Mobilfunkmodulen ausserhalb von Mobilfunkzellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020757D
Original Publication Date: 2004-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jan-25

Publishing Venue

Siemens

Related People

Other Related People:

Abstract

Bei der Einfuehrung neuer Mobilfunkstandards (z.B. UMTS) und/oder sehr kleinen Mobilfunkzellen ist das Netz meist nicht flaechendeckend. Mobilfunkgeraete koennen sich daher ausserhalb von Mobilfunkzellen aufhalten und haben dann keinen Netzempfang. Um eine Verbindung zu einer Mobilfunk-Basisstation wieder aufzubauen, fragt ein Mobilfunkgeraet in periodischen Zeitabstaenden entsprechende Funkfrequenzen ab. Fuer unterschiedliche Mobilfunkstandards wie GSM/GPRS/EDGE (Global System for Mobile Communications/ General Packet Radio Service/ Enhanced Data Rates for GSM Evolution), UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems), WLAN (Wireless Local Area Network), etc. sind dabei unterschiedliche Module innerhalb eines Mobilfunkgeraets zustaendig. Diese Module koennen physikalisch/logisch getrennt (Microcontroller-Einheit+spezieller Funkteil/eigener Software-Stack) oder als Einheit (Software bildet die eigentliche Funktionalitaet) ausgefuehrt werden. Durch das zyklische Abfragen der Funkfrequenzen entsteht ein erhoehter Stromverbrauch, der zu keinem Nutzen fuer den Anwender fuehrt, da ein Netzempfang ausserhalb von Mobilfunkzellen nicht moeglich ist. Dieses Problem waechst mit jedem zusaetzlich unterstuetzten Mobilfunkstandard und fuehrt zu einer erheblichen Reduzierung der Standby-Zeit.