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Bearing for turbine rotor

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021539D
Publication Date: 2004-Jan-22
Document File: 2 page(s) / 27K

Publishing Venue

The IP.com Prior Art Database


A bearing for a turbine rotor typically comprises a bracket and a bearing shell, which is held in place by several plates arranged on the circumference of the bearing shell in order to assure correct alignment of rotor and bearing shell. The plates are arranged in grooves in the bearing shell such that, in case of a relative angular shift of the rotor with respect to the bearing shell, the bearing shell tilts and compensates for the angular shift. Typically, the compensation of an angular shift is preceded by a tilting of the bearing and the overcoming of high frictional forces, which can cause uneven temperature increases of the bearing and potential damage. A new type of bearing comprises sensors that measure a relative angular misalignment of the rotor and hydraulic cylinders that support the compensating movement of the bearing shell upon a control signal from the sensor. The measure prevents potential damage due to irregular thermal effects.

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Lager für Turbinen

Dampfturbinenanlagen bestehen in der Regel aus mehreren Teilturbinen und mehreren Generatoren. Zwischen den Teilturbinen und Generatoren sind jeweils auf Fundamenten befestigte Lager vorgesehen. Diese Lager bestehen im wesentlichen aus einem auf dem Fundament liegenden Lagerblock, einer Lagerschale, die den Turbinenrotor umfassen, und mehreren über den Umfang der Lagerschale verteilte Passplatten. Diese Elemente sind in der Figur dargestellt. Die Passplatten dienen einerseits der Führung der Lagerschale in der radialen Richtung bezüglich des Rotors und anderseits einer schwenkbaren Anordnung der Lagerschale auf dem Lagerbock. Hierzu sind die einen Passplatten in einer Nut im Lagerbock sowie in einer Nut in der Lagerschale formschlüssig, also ohne Spiel angeordnet. Gegenüberliegende Passplatten sind jeweils mit axialem Spiel in einer Nut in der Lagerschale angeordnet. Diese Anordnung erlaubt eine Kipp- oder Schwenkbewegung der Lagerschale, die eine winkelige Abweichung des Rotors relativ zum Lagerbock auszugleichen vermag. Winkelige Abweichungen können entweder von der Biegelinie des Rotors oder von elastischen Bewegungen des Fundaments rühren. Durch Ausgleich solcher Abweichungen verläuft die Lagerschale jederzeit fluchtend zum Rotor.

Bevor eine Schwenkbewegung der Lagerschale eintritt, erfolgt jedoch zuerst eine Schiefstellung der Lagerung und die Überwindung von Reibungskräfte. Dies führt zu einer einseitigen Erhöhung der Lagertemperatur und einer eventuellen Streifung von Lagerschale und Rotor, was zu einer Beschädigung an der Lagerschale führen...