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Zuendungsspaetzug (Einspritzzeitkorrektur) bei schnellem Lastanstieg zur Vermeidung von Klopfen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000021618D
Original Publication Date: 2004-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Feb-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Moderne Motoren werden bei hohen Lasten an der „Klopfgrenze“ betrieben. Da die beim Klopfen auftretenden Gasdruckschwingungen zur Beschaedigung des Motors fuehren koennen, ist eine derartige Verbrennung moeglichst zu vermeiden. Dies kann zum einen durch eine vom Betriebszustand abhaengige Zuendungsvorsteuerung und zum anderen durch Zuendungsspaetzuege der Klopfregelung realisiert werden. Die Zuendungsvorsteuerung beinhaltet statische und dynamische Anteile, wobei der dynamische Anteil eine klopfende Verbrennung verhindern kann. Da die klopfende Verbrennung durch einen ploetzlichen Lastanstieg entsteht, muss zur Verhinderung des Klopfens der Lastanstieg erkannt und bewertet werden. Bisher wird der ploetzliche Lastanstieg durch die Ueberwachung eines ueber 30ms gebildeten Gradienten des Drehmomentensetpoints oder des Lastsetpoints erkannt. Dabei wird ein Zuendungsspaetzug ausgeloest, wenn der Gradient eine applizierbare Schwelle ueberschreitet. Die bisherige Loesung hat aber z.B. folgende Nachteile: