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Antrieb einer Kunststoffspritzgussmaschine mit nur einem Motor

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022345D
Original Publication Date: 2004-Apr-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Der Antrieb fuer die Einspritz- und Plastifiziereinheit bei Kunststoffspritzgiessmaschinen erfolgt derzeit mit zwei Motoren. Der Hauptbestandteil der Maschine (siehe Abb. 1) ist die Extruderschnecke (1). Diese foerdert durch Drehung das zu spritzende Kunststoffgranulat in einen Hohlraum vor ihrer Spitze und schiebt sich dadurch zurueck. Durch ein Vorschieben der Schnecke (ohne Drehung) wird dann die Kunststoffmasse in das Werkzeug gepresst. Bei konventionellen Spritzgussmaschinen erfolgt dies hydraulisch, d.h. es wird ein Hydraulikmotor fuer die Drehbewegung und ein anderer fuer das Vorschieben der Schnecke genutzt. Es existieren auch vollelektrische Ausfuehrungsformen, bei denen zwei Elektromotoren fuer die entsprechenden Bewegungen sorgen. Das kann derart ausgestaltet sein, dass ein Motor ueber eine Kugelrollspindel eine Linearbewegung und der andere ueber eine Vielkeilverzahnung das zur Plastifizierung noetige Drehmoment erzeugt. Bei einer derartigen Bauart ist es moeglich, beide Bewegungen auch in die anderen Richtungen auszufuehren, was aber fuer den Anwendungsfall eigentlich keine Rolle spielt, aber nun zur Idee fuehrt, nur einen Motor fuer beide Bewegungen zu verwenden.