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Verteilte Rechnersysteme - Kommunikation ueber DataInterfaces

IP.com Disclosure Number: IPCOM000022392D
Original Publication Date: 2004-Apr-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Apr-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

An ein modernes, verteiltes Rechnersystem werden sehr hohe Anforderungen bezueglich der Flexibilitaet und Erweiterbarkeit gestellt. Deshalb ist es vorteilhaft, die Funktionalitaet des Systems ueber Module zu realisieren, die weitgehend entkoppelt sind, so dass sie moeglichst unabhaengig voneinander gepflegt und eingesetzt werden koennen. Weiterhin soll eine flexible Kommunikation beliebiger Daten ueber beliebige Medien moeglich sein, da die Erweiterung der Funktionalitaet eines Systems haeufig neue Daten (Typen, Strukturen, Bedeutungen) und Kommunikationsmedien erfordert. Dies wird durch den Einsatz von so genannten DataInterfaces ermoeglicht, welche die Kommunikation zwischen Clients und Servern unterstuetzten (Abb. 1). Dabei sind die DataInterfaces der verschiedenen Adressraeume miteinander verknuepft, so dass Daten serialisiert und an ein DataInterface eines anderen Adressraums uebertragen werden koennen. Das Handling der Daten durch Clients und Server erfolgt ueber Datenschluessel. Ein Datenschluessel kennzeichnet eine ganz bestimmte Teilmenge der Daten des Systems, und ihm ist eine Anzahl von Diensten zugeordnet, d.h. es werden die Operationen definiert, die auf den durch den Schluessel bezeichneten Daten ausgefuehrt werden koennen. Clients und Server registrieren sich mit diesen Datenschluesseln bei den DataInterfaces ihres Adressraums, welche dann die Zuordnung eines passenden Client-Server-Paares uebernehmen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist es, dass die gesamte Vermittlung ueber die DataInterfaces abgewickelt wird. Die Server und Clients kommunizieren nur mit den DataInterfaces ihres Adressraums und koennen daher so agieren, als ob die jeweiligen Partner lokal auf dem gleichen Rechner vorhanden waeren. Dadurch wird das System sehr robust und kann leicht erweitert werden.