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Zeitweiliges Aussetzen der Funktionalitaet einer NMC-OMC-Schnittstelle in einer „Multi-Manager“-Konfiguration

IP.com Disclosure Number: IPCOM000028841D
Original Publication Date: 2004-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Telecommunication Management Network (TMN)-Prinzipien definieren mehrere Schichten fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes. Jede Schicht beinhaltet dabei eine Manager-Funktion fuer die darunter liegende Schicht und eine Agent-Funktion fuer die darueber liegende Schicht falls diese vorhanden sind. Aus betrieblicher Sicht sind insbesondere zwei Managementebenen von Bedeutung. Dies sind zum einen die „Network Management“ (NM)-Ebene, deren Funktionalitaet von einem Netzmanager, ueblicherweise einem Network Management Center (NMC) realisiert wird, und zum anderen die „Network Element Management“ (EM)-Ebene, die (regionale) Element Manager, ueblicher Weise Operation and Maintenance Centre (OMCs) beinhaltet. Die OMCs spielen dabei fuer die darunter liegenden Netzelemente (NEs) die Manager-Rolle und fuer das uebergeordnete NMC die Agent-Rolle (Abbildung 1). In einer objekt-orientierten Manager-Agent-Umgebung erzeugen die Agenten beim Auftreten von bestimmten Ereignissen (z.B. Alarme, Zustandsaenderungen) spontane Meldungen, so genannte „Notifications“. Fuer die Erfuellung seiner Aufgaben setzt jeder Manager voraus, dass Notifications aus den untergeordneten Agenten moeglichst ohne Verzoegerung an den Manager als Ereignismeldung („Event Report“) uebertragen werden, wobei diese nicht immer fuer die angeschlossenen Manager-Systeme von Bedeutung sind. Um die Uebertragung unnoetiger Ereignismeldungen zu vermeiden, koennen die Manager (gemaess ITU-T X.734 „Systems Management: Event Report Management Function“ oder 3GPP TS 32.302 „Configuration Management (CM); Notification Integration Reference Point (IRP): Information Service“) Filtermechanismen im Agenten einrichten. Solche Filtermechanismen koennen beispielsweise mit Hilfe von „Event Forwarding Discriminators“ (EFDs; fuer CMIP basierte Schnittstellen siehe ITU-T X.734) oder durch „subscribe“-Anforderungen (fuer CORBA-basierte Schnittstellen siehe 3GPP TS 32.302) eingerichtet werden.