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PLL-Stabilisierung bei netzgefuehrten Ein- bzw. Rueckspeiseeinheiten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030792D
Original Publication Date: 2004-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Sep-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer den Betrieb von netzgefuehrten Ein- bzw. Rueckspeiseeinheiten ist es zwingend erforderlich, dass sich das Geraet auf die Phasenlage des angeschlossenen Netzes synchronisiert hat. Dies ist notwendig, da sich die Ansteuersignale fuer die Leistungshalbleiter (im generatorischen Betrieb) nur aus der Winkelstellung des angeschlossenen Netzes ableiten. Die Synchronisation wird am einfachsten durch eine PLL-Schaltung (Phase-Locked Loop, PLL) realisiert. Bei einer Netzkurzzeitunterbrechung (<=20ms) jedoch von einer oder mehreren Phasen verstimmt sich der PLL durch die fehlende Netzinformation, und es entsteht ein Fehlverhalten. Dies fuehrt dann zu einer Stoerung und zum Ausfall des Rueckspeisebetriebs des ungeregelten E/R-Moduls (Ein-/Rueckspeiseeinheit). Schematisch ist der Ablauf dabei wie folgt darstellbar: - kurzzeitiger Netzeinbruch auf einer Phase oder mehreren Phasen - PLL regelt den VCO (Voltage Controlled Oscillator) nach - Netz kommt wieder - VCO und Netz nicht mehr synchron - Rueckspeisung wird gesperrt - Stoerung der Anlage mit Zwischenkreisueberspannung - bei Netzwiederkehr muss sich der PLL erst wieder auf die Netzlage aussynchronisieren - Rueckspeisebetrieb fuer bestimmte Zeitdauer nicht moeglich Eine Abhilfemassnahme fuer ungeregelte E/R-Module mit dem Ziel einer hoeheren Robustheit bezueglich Netzkurzzeitunterbrechungen ist im Folgenden aufgefuehrt.