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Fraud Prevention Service while Roaming

IP.com Disclosure Number: IPCOM000030887D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In Mobilfunknetzen wird durch ein Mobility Management das sog. Roaming in Fremdnetzen ermoeglicht. Fuer die im VPLMN (Visited Public Land Mobile Network) getaetigten MOCs (Mobile Originated Call) werden so genannte TAP-Records (TAP Transfer Account Procedure) erstellt. Diese werden zur Verrechnung zwischen den beteiligten PLMN-Betreibern (PLMN Public Land Mobile Network) herangezogen. Fuer MOCs von Nicht-IN-Kunden (IN Intelligent Network), wie z.B. Benutzern ohne Prepaidkarten, stehen dem HPLMN-Betreiber (HPLMN Home Public Land Mobile Network) nur VPLMN-Records zur Verfuegung, wenn der B-Teilnehmer nicht aus dem HPLMN selbst stammt, d.h. das Telefonat kommt dann mit dem HPLMN nicht in Beruehrung. Bislang war keine Loesung bekannt, wie sich der HPLMN-Betreiber gegen Betrug durch den VPLMN-Betreiber schuetzen kann. Vorgeschlagen wird nun, mittels des IN eine Telefonatueberwachung durchzufuehren, die es dem HPLMN erlaubt, selbst Records zu schreiben: • Mittels CAMEL (Customised Application for Mobile Network Enhanced Logic) kann ein Dienst eingefuehrt werden, der den Rufaufbau, die Antwort des B-Teilnehmers und das Ende der Verbindung ueberwacht. Selbst Telefonate, die das HPLMN nicht beruehren, d.h. an den dort genutzten Switches keine Call-Records erzeugen, koennen so mit den neu erzeugten IN-Confirmation-Records eine Spur hinterlassen. • Steht CAMEL nicht zur Verfuegung, kann der A-Teilnehmer gezwungen werden, einen USSD Call-Back-Ruf (USSD Unstructured Supplementary Service Data) aufzubauen. • Nutzt der A-Teilnehmer im Ausland bereits einen bestehenden IN-Dienst, kann dieser ggf. um die notwendige Funktionalitaet ergaenzt werden.