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Einfache Einstellung eines oder mehrerer Kanalleistungsentzerrer (Kanalschwaecher) innerhalb eines Preemphase-Abschnitts zur Verbesserung der Streckenperfomance

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031183D
Original Publication Date: 2004-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine WDM (Wavelength Division Multiplexing) Strecke zwischen zwei optischen Add/Drop-Multiplexern (OADM) besteht aus vielen Zwischenverstaerkerstationen. Zur Verstaerkung des gemultiplexten Signals mit beispielsweise 80 Wellenlaengen werden Erbium-dotierte Faserverstaerker verwendet. Da die Verstaerkung in jedem Faserverstaerker eine systematische Wellenlaengenabhaengigkeit besitzt (Gain Ripple), werden bestimmte Kanaele mehr verstaerkt und andere weniger verstaerkt. Daher wird zwischen zwei OADMs eine Preemphase verwendet, die dafuer sorgt, dass die Kanaele mit ungefaehr derselben Verschlechterung des Signal-Rauschverhaeltnisses von einem OADM zum naechsten OADM uebertragen werden. Eine typische Preemphase basiert auf Leistungsmessung an beiden OADMs, Bildung der Leistungsuebertragungsfunktion und Berechnung der Kanalleistungen am OADM am Beginn der Strecke. Die maximale Anzahl an Zwischenverstaerkern zwischen zwei OADMs wir durch den Preemphase-Hub in einem OADM vorgegeben (typisch 8 bis 14 Zwischenverstaerker). Falls man in einer Strecke mehr Zwischenverstaerker einfuegen will, muss entweder ein zusaetzlicher OADM oder ein mehrstufiger Zwischenverstaerker, der einen Leistungsequalizer enthaelt, eingebaut werden. An dem Verstaerker mit dem Leistungsequalizer muss dann ebenfalls die Preemphase terminiert werden, d.h. es muessen jeweils die Kanalleistungen gemessen (vor und nach dem Equalizer), die Leistungen zum Anfang des Preemphase-Abschnitts uebertragen, die Uebertragungsfunktionen berechnet und Leistungen eingestellt werden. Ein Zwischenverstaerker ist jedoch zumeist mit weniger Equipment ausgeruestet, so dass es vermieden wird, die Preemphase am Zwischenverstaerker zu terminieren.