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NC-optimierte Positioniervorgaenge fuer die hochproduktive Serienfertigung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031705D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die spanende Serienfertigung, z.B. im Bereich Powertrain, ist gekennzeichnet durch die Abfolge von Bearbeitungsvorgang und anschliessendem Positioniervorgang zur Ausfuehrung des naechsten - raeumlich entfernten - Bearbeitungsvorgangs. Die Ausfuehrung des eigentlichen Bearbeitungsvorgangs wie Bohren, Gewinden, Reiben etc. erfolgt in der Regel durch herstellerspezifische Bearbeitungszyklen, die das Know-how der Hersteller darstellen. Die Positioniervorgaenge und deren Reihenfolge bestimmen die sogenannte Nebenzeit. Die Programmierung der Positioniervorgaenge wird bisher manuell durch hochqualifiziertes Fachpersonal ausgefuehrt. Die manuelle Programmierung dieser Positioniervorgaenge wird heute fast ausschliesslich mit Linearbewegungen vorgenommen. Der Programmierer definiert die Startposition fuer die Durchfuehrung des ersten Bearbeitungsvorgangs und legt die Positionierbewegung zur nachfolgenden Bearbeitung fest. Dies wird fortgesetzt, bis alle Bearbeitungen programmiert sind. Im Rahmen dieses sog. Einfahrvorgangs, der an der Zielmaschine mit dem Zielwerkstueck ausgefuehrt wird, wird u. a. die Nebenzeit fuer die Fertigung eines Werkstuecks manuell optimiert. Ein Beispiel der manuell programmierten Umsetzbewegung ist in Abbildung 1 dargestellt.