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Steuerung der Rufweiterleitung an die Voicebox eines Mobilfunknetzes durch den Anrufer

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031723D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein Standarddienst, den die Mobilfunknetzbetreiber ihren Kunden anbieten, ist die Voicebox. Sie erfuellt die Funktion eines Anrufbeantworters. Anrufe, die nicht angenommen werden, werden auf die der Voicebox zugeordnete Nummer umgeleitet. Die Rufumleitung basiert darauf, dass der Kunde eine oder mehrere Nummern fuer die Gespraechsweiterleitung im HLR (Home Location Register) hinterlassen kann. Dies koennen Nummern fuer andere Terminals oder fuer eine Voicebox sein. Bei Nichterreichbarkeit wird der ankommende Anruf in Abhaengigkeit vom Service und vom Grund der Nichterreichbarkeit auf eine der Nummern weitergeleitet. Der Kunde konfiguriert seine Voicebox pauschal fuer alle Anrufer. Fuer einen Anrufer ist somit eine Rufumleitung auf eine Voicebox unkontrollierbar. Der Anrufer ist aber derjenige, der bei einer Umleitung auf die Voicebox dafuer bezahlen muss, und zwar unabhaengig davon, ob er eine Nachricht hinterlassen moechte oder nicht. Diese Situation ist sowohl fuer den Anrufer als auch fuer den Angerufenen unbefriedigend. Auch der Netzbetreiber hat dadurch eher Nachteile als Vorteile durch die eingenommenen Gebuehren. Einerseits sind die Kunden unzufrieden und andererseits fuehrt dies dazu, dass ein Teil der Kunden, insbesondere Prepaid-Kunden, die Voicebox komplett abschaltet.