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Vorschaltgeraet fuer Vermittlungsknoten zur Realisierung von alternativen Routingverfahren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000031780D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei herkoemmlichen Vermittlungsknoten fuer paketorientierte Kommunikationsnetze (auch Router oder Switch genannt) gibt es folgende Einschraenkungen: (a) Es ist keine Moeglichkeit vorgesehen, anwenderspezifische Verkehrslenkungsverfahren zu implementieren. (b) Es ist keine schnelle Aenderung an der Verkehrslenkung moeglich, da der Zugriff auf Verkehrslenkungstabellen in den Schnittstellenbaugruppen langsam ist. So findet typischerweise etwa eine Aktualisierung pro Sekunde statt. (c) Es gibt nur eingeschraenkte Moeglichkeiten fuer Mehrwegekommunikation. Die Abbildung 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau eines Vermittlungsknotens fuer Kommunikationsnetze mit paketorientierter Uebertragung. Die Implementierung des Verkehrslenkungsverfahrens geschieht ueblicherweise durch eine Software auf einer zentralen Steuerungsbaugruppe. Zumeist handelt es sich bei dem implementierten Verkehrslenkungsverfahren um ein standardisiertes oder herstellerspezifisches Verfahren. Die Moeglichkeit der Implementierung anderer Verfahren ist fuer den Anwender nicht vorgesehen. Die in der Abbildung 1 dargestellte Verkehrslenkungstabelle wird zentral berechnet und auf die einzelnen Schnittstellenbaugruppen kopiert. Dieser Kopiervorgang wird periodisch durchgefuehrt, wodurch eine Verzoegerung entsteht, nach der die Aenderungen in der zentralen Verkehrslenkungstabelle in den Schnittstellenbaugruppen verfuegbar sind und auf die tatsaechliche Verkehrslenkung wirken. Ein typischer Wert eines Aktualisierungstaktes ist eine Sekunde.