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Rueckspiegel Head Up Display

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032021D
Original Publication Date: 2004-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Das Einspiegeln einer Anzeige in einen Rueckspiegel beispielsweise eines Personenkraftfahrzeuges ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn diese Anzeige in einiger Entfernung als virtuelles Bild im Raum stehend und nicht direkt auf die Spiegeloberflaeche selbst fokussiert wird. Dadurch muessen die Augen des Fahrers keine Umfokussierung von fern zu nah und wieder zurueck vollfuehren, um die dargestellten Informationen des Fahrzeuges mit denen des aktuellen Verkehrsgeschehens abgleichen zu koennen. Bislang werden Anzeigen beispielsweise in Kraftfahrzeugen direkt hinter einem halbdurchlaessigen Rueckspiegel eingeblendet oder in das Sichtfeld des Fahrers als Head Up Display (HUD) mit einer Darstellung in einer gewissen Entfernung eingespiegelt. Eine Anzeige direkt hinter dem halbdurchlaessigen Spiegel verlangt immer ein Umfokussieren von den Augen des Fahrers auf die Anzeige. Ein grafikfaehiges Head Up Display mit einem virtuellen Bild, welches in einem gewissen Abstand dargestellt wird, verlangt nach einer hellen Lichtquelle oder einem hellen selbstleuchtenden Display in Kombination mit einem Bauvolumen von ca. 1-2 Litern fuer die Faltung des Strahlweges. Da die Einspiegelung an der Frontscheibe erfolgt, an der kein direkt im Sichtfeld des Fahrers liegender reflektionsoptimierter Kombiner angebracht werden darf, muss die Reflexion rein durch den Luft-Gasuebergang erreicht werden. Dies ist mit relativ viel Lichtverlust verbunden. Zusaetzlich muss eine Keilfolie in der Frontscheibe eingesetzt werden, um ein Doppelbild zu unterdruecken. Das Doppelbild entsteht dadurch, dass sowohl an der Front- als auch an der Rueckseite der Scheibe durch den Luft-Glas- bzw. Glas-Luftuebergang jeweils eine Reflexion nach den Fresnell’schen Formeln entsteht.