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Verfahren zur Genauigkeitssteigerung bei der Verarbeitung gestoerter Geschwindigkeitsmesswerte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000032433D
Original Publication Date: 2004-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Dec-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Geschwindigkeitsmessgeraete (z.B. Geschwindigkeitsradar SRRII bei Schienenfahrzeugen) liefern Messwerte die statistischen Schwankungen oder Stoerungen unterliegen. Daher muessen die Messwerte rechentechnisch verarbeitet werden, bevor aus ihnen ein Geschwindigkeitswert ermittelt werden kann. Bisher wurden zeitliche Glaettungsverfahren direkt auf die Messwerte angewendet. Dabei fanden einfache empirische Methoden wie arithmetische und exponentielle Glaettung oder auch komplexere statistische Verfahren wie Kalman- oder Wienerfilter Anwendung. Es wird vorgeschlagen, zwei kaskadierte Einzelfilter zur rechentechnischen Verarbeitung von Geschwindigkeitsmesswerten einzusetzen (Abbildung 8). Das erste Einzelfilter, ein statistisches Rangordnungsfilter wird nur wirksam, wenn die Geschwindigkeitswerte als stark gestoert eingeschaetzt werden. Es wird ein Stoerkriterium fuer diese Bewertung der Signalqualitaet angelegt. In der zweiten, permanent wirksamen Filterstufe erfolgt eine dynamische Beschleunigungslimitierung, welche auf die Anforderungen der nachfolgenden Fahrzeugsteuerelektronik ausgelegt ist. Das asymmetrische statistische Rangordnungsfilter mit Stoerkriterium: Das Rangordnungsfilter wird nur wirksam, wenn der Grossteil der Messwerte infolge einer starken statistischen Stoerung unbrauchbar ist. Das Kriterium hierfuer wird anhand des exponentiell geglaetteten Differenzbetrags je zweier aufeinander folgender Messwerte ermittelt. Siehe Abb. 1.