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Verfahren zum „Tunneln“ und „strukturbezogenen Switchen“ hierarchisch aufgebauter VLANs mit Hilfe von Ethernet-Tags

IP.com Disclosure Number: IPCOM000033166D
Original Publication Date: 2004-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2004-Dec-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Das Netzwerkprotokoll Ethernet wird traditionell im LAN (Local Area Network)-Umfeld eingesetzt. Es erlaubt mehreren Stationen den Zugriff auf ein geteiltes Medium. Alle angeschlossenen Stationen haben dadurch Zugriff auf den Datenverkehr der anderen Stationen (z.B. 10 Base-2). Strukturierte Verkabelung und geswitchte Netze (z.B. 10 Base-T) verbessern neben anderen Aspekten auch die Sicherheit. Dennoch verbleiben alle an Switches angeschlossen Stationen in derselben Broadcast-Domaene, die Datenstroeme der angeschlossenen Stationen sind nicht vollstaendig voneinander getrennt. Traditionelles Ethernet mit einem Frame-Format nach Abbildung 1 kennt keine Mechanismen zur voelligen Trennung von Datenstroemen und damit zur Unterteilung der Broadcast-Domaene. Mit dem Standard IEEE 802.1Q steht hierfuer eine Moeglichkeit zur Verfuegung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Broadcast-Domaene in logische, sog. virtuelle LANs (VLANs) unterteilt wird. Dies geschieht durch Einfuegen von Feldern in den Ethernet-Header (Abbildung 2). Neben einer Protokoll-ID VPID, die anzeigt, dass VLAN-Informationen folgen und einer 4-Bit langen „Tag Control Information“ (z.B. fuer Prioritaeten), ist die VLAN-ID VID der wesentliche Bestandteil. Jedes durch eine VID beschriebene VLAN bildet eine eigene logische Broadcast-Domaene innerhalb des physischen Ethernet-Netzwerks.