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Verfahren zur Bestimmung der Kohlenwasserstoffkonzentration im Regeneriergas eines Aktivkohlebehaelters

IP.com Disclosure Number: IPCOM000035571D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fahrzeuge mit Ottomotor verfuegen in der Regel ueber Tankentlueftungssysteme, in denen Kraftstoffdaempfe aus dem Tanksystem gesammelt werden. Dies geschieht in einem Aktivkohlefilter, wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist. Waehrend des Betriebs dagegen wird das Aktivkohlefilter regeneriert. Dazu wird ein Ventil in einer Leitung vom Aktivkohlefilter zum Saugfilter um einen bestimmten Betrag geoeffnet, so dass frische Regenerierluft in das Tankentlueftungssystem eintritt. Die Regenerierluft passiert das Aktivkohlefilter, nimmt die darin gespeicherten Kohlenwasserstoffe auf und fuehrt sie der Ansaugluft des Motors zu. Dieses zusaetzlich der Verbrennung zugefuehrte Gemisch fuehrt zu einer Aenderung der Zusammensetzung des Gesamtgemischs und der Motorfuellung. Diese Aenderung muss durch geeignete Regelungsmechanismen oder eine geeignete Vorsteuerung beruecksichtigt werden. Im Stand der Technik berechnet die Vorsteuerung die durch das Regeneriergas eingebrachte Menge an Kohlenwasserstoffen als Produkt vom aktuellen Regeneriergasstrom und der vorher ermittelten Kohlenwasserstoffkonzentration. Die Kohlenwasserstoffkonzentration wird dabei mit Hilfe einer Lamdasonde oder eines Lamdareglers waehrend der Oeffnungsphase des Ventils bestimmt. Es wird angenommen, dass sich diese Konzentration nur langsam mit zunehmender Entladung des Aktivkohlebehaelters aendert, also kurzfristig konstant ist. Die Vorsteuerung rechnet die Menge der Kohlenwasserstoffe erst dann erneut aus, wenn sich der Regeneriergasstrom aufgrund einer Aenderung der Tankentlueftungsventiloeffnung oder des Saugrohrdrucks aendert.