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Brueckler-AFC

IP.com Disclosure Number: IPCOM000038220D
Original Publication Date: 2005-Feb-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Feb-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Durch Toleranzen der Referenzfrequenz (des „Local-Oscillators“ LO) kann ein Abweichen des Ausgangssignals (z.B. der Zwischenfrequenz eines Mischers) von der Sollfrequenz (bzw. bei einem „Direct Conversion“-System von Null) verursacht werden. Aufgrund dessen werden ueblicherweise umfangreichere Filterbandbreiten gewaehlt, was einen Empfindlichkeitsverlust bedeutet. Eine alternative Loesungsmoeglichkeit bietet ein Trimmen des Oszillators, um entweder die benoetigte Empfindlichkeit oder die notwendige Trennung von unterschiedlichen Kanaelen zu gewaehrleisten (z.B. bei der Fernsehtechnik, TV). Bei einigen Anwendungen, wie z. B. TV, muss eine Frequenzdrift durch Alterung, Temperatur usw. in engen Grenzen gehalten werden, wodurch eine Automatische Frequenzkontrolle (Automatic Frequency Control AFC) erforderlich ist. Ausserdem ist die Temperaturdrift des LO bei einigen Anwendungen nicht akzeptabel, weshalb eine AFC mit ausreichend temperaturstabiler Referenzfrequenz notwendig ist. Bei herkoemmlichen AFC-Schaltungen wird die jeweilige Frequenz (z.B. die Zwischenfrequenz ZF, auch bezeichnet als Intercarrier Frequency IF) mit der Referenzfrequenz eines entweder getrimmten (z.B. so genannten LC-) Oszillators (TV) oder eines Quarz-Oszillators verglichen. Allerdings weisen nicht nur LC-Oszillatoren, sondern auch Quarze und damit Quarz-Oszillatoren eine vom Temperaturbereich abhaengige, mehr oder weniger grosse Temperaturdrift auf. Diese kann bei herkoemmlichen AFC-Schaltungen nur entweder durch eine trickreiche aufwendige Schaltung teilweise kompensiert werden oder durch ein Konstanthalten der Temperatur mittels einer Heizung des Quarzes bzw. Quarzoszillators (Temperature-Compensated Crystal Oszillator TXCO) zum groessten Teil umgangen werden. Bei der zweiten Variante ist eine gewisse Aufwaermphase notwendig, welche nicht immer akzeptabel ist.