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Umladeanlage fuer LKW und PKW

IP.com Disclosure Number: IPCOM000056555D
Original Publication Date: 2005-Mar-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Mar-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Um Zeit und Energie zu sparen ist es seit langem ueblich, den Strassenverkehr durch das Verladen von Fahrzeugen in Autotransportwagen auf die Schiene zu verlagern. Zum Beladen muss der gesamte Zug an einem Ende an eine Bahnsteigkante angedockt werden, so dass die Fahrzeuge vorwaerts ein- oder ausfahren koennen. Hierfuer ist es zudem notwendig, dass die Loks in den Bahnhoefen abgekoppelt und entsprechend rangiert werden, um den Weg freizumachen. Das Durchfahren durch den gesamten Zug geht nur sehr langsam vonstatten, da die Fahrbahn an den Enden der einzelnen Waggons hochgezogen ist und so eine Buckelpiste entsteht. Das Entladen einzelner PKW oder LKW ist kaum sinnvoll, da zuerst saemtliche davorstehenden ausfahren muessen. Nur durch vorheriges Sortieren der Fahrzeuge vor der Einfahrt kann dies vermieden werden. Es gibt ausserdem die Moeglichkeit mittels spezieller Waggons, die ein seitliches Ein- und Ausfahren ermoeglichen, zumindest das Rangieren der Loks zu vermeiden. Um diese umstaendliche Vorgehensweise zu umgehen wird daher vorgeschlagen, eine Umladeanlage zu verwenden, bei der von einem Durchgangsgleis mehrere Weichen nach vorne rechts bzw. nach hinten links abzweigen (s. Abbildung 1). An diese Abzweigungen sind kurze Gleise angeschlossen, die stumpf an Bahnsteigen enden, ueber welche die PKW oder LKW ein- uns ausfahren koennen. Bei Ankunft des Zuges wird dieser dann aufgetrennt und jeder Transportwagen dockt in Fahrtrichtung der geladenen Fahrzeuge an seinem eigenen Bahnsteig an (s. Abbildung 2). Die einzelnen Waggons koennen dabei wie bisher ganze LKWs oder doppelstoeckig PKWs aufnehmen und sind vorne und hinten offen, so dass keine Oeffnungszeiten fuer Tueren notwendig sind. Beim Zusammenkoppeln der Zugteile stossen diese Oeffnungen aufeinander, womit der Zug bei Fahrt geschlossen ist.