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Sicherungsschaltung mit verringertem Ausloesestrom

IP.com Disclosure Number: IPCOM000058187D
Original Publication Date: 2005-Mar-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Mar-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Elektrische Verbraucher besitzen die Eigenschaft, dass sich der Betriebsstrom und der Kurzschlussstrom unter Umstaenden nur gering oder auch gar nicht unterscheiden. Unter Beruecksichtigung eines weiten Betriebsspannungsbereichs ist es sogar denkbar, dass der Betriebsstrom groesser ist als der Kurzschlussstrom. Es soll nun eine Schaltung realisiert werden, die einen Verbraucher (insbesondere eine Signalschaltung) sicher und dauerhaft von der Einspeisung trennt, wenn es zu einem fehlerhaften Zustand im Verbraucher gekommen ist. Bislang findet eine Abschaltung durch einen elektronischen Schalter statt, wobei entweder der Abschaltbefehl in einem elektrischen Speicher (z.B. EEPROM - Electrically Eraseable Programmable Read Only Memory) oder durch ein Durchschmelzen einer in einem Nebenpfad befindlichen Schmelzsicherung mit kleinem Ansprechstrom gespeichert wird. In einer neuartigen Loesung werden mehrere Schmelzsicherungen parallel geschaltet. Hierdurch ergibt sich ein zuverlaessiger Gesamtbetriebsstrom, der bei gleichartigen Sicherungen etwa dem Produkt aus Einzelnennstrom und Anzahl der Sicherungen entspricht. Im Fehlerfall werden die Sicherungen zum Ansprechen gebracht. Da hierzu der aus dem Netz lieferbare Strom in der Regel nicht ausreicht, wird durch eine geeignete Anordnung von in Reihe und parallel geschalteten (elektronischen) Schaltern dafuer gesorgt, dass zuerst nur eine Sicherung vom Gesamtstrom durchflossen wird und so zum Ansprechen gebracht wird. Nach ihrem Ansprechen wird die naechste Sicherung zugeschaltet und von dem Gesamtstrom zum Ansprechen gebracht. Dieser Vorgang wird in dieser Art fortgefuehrt. Haben alle Sicherungen angesprochen, dann ist der Verbraucher dauerhaft und relativ sicher abgeschaltet. Das bei elektronischen Schaltern bestehende Risiko des Durchlegierens (insbesondere bei Netzueberspannungen) und damit eines Niederohmigwerdens besteht nicht.