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Dimmer

IP.com Disclosure Number: IPCOM000058476D
Original Publication Date: 2005-Mar-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Mar-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Handelsuebliche elektronische Dimmer zur Steuerung von Beleuchtungseinrichtungen arbeiten entweder im Phasenanschnittbetrieb (siehe Abb. 2) oder im Phasenabschnittbetrieb (siehe Abb. 3) und koennen jeweils nur bestimmte Lastarten ansteuern. So erfordern induktive Lasten den Betrieb im Phasenanschnitt (z.B. konventionelle Niedervolt-Halogentransformatoren), kapazitive Lasten den Betrieb im Phasenabschnitt (z.B. elektronische Niedervolt-Halogentransformatoren). Bei ohmschen Lasten sind beide Betriebsarten moeglich (z.B. Gluehlampen). Prinzipbedingt erzeugen derartige Dimmer starke Netzoberwellen, wodurch eine Einschraenkung des Leistungsbereichs erforderlich ist. Sollen an einem herkoemmlichen Dimmer beliebige Lasten betrieben werden, dann muss die Betriebsart von Hand oder vorzugsweise automatisch auf die Lastart abgestimmt werden. Hierbei kann es insbesondere bei Mischlasten (gleichzeitig kapazitive und induktive Lasten) vorkommen, dass die automatische Lastenerkennung keine eindeutigen Ergebnisse liefert. Zur automatischen Lasterkennung existieren mehrere Verfahren. Entweder wird beim Einschalten des Dimmers in einem kurzen Testbetrieb festgestellt, ob im Phasenabschnittbetrieb Abschaltungen auftreten, die auf eine induktive Last schliessen lassen, oder es wird die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung detektiert und damit auf die Lastart geschlossen.