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Anschlussbolzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000172269D
Original Publication Date: 2008-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2008-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Gasisolierte Schaltanlagen in der Mittelspannung bestehen in der Regel aus einem Edelstahlbehaelter, in dem sich die unter elektrischer Spannung stehenden Teile befinden. Dieser Behaelter ist oftmals mit Schwefelhexafluorid gefuellt. Um den elektrischen Strom in den Behaelter zu fuehren, werden zumeist so genannte Durchfuehrungen eingesetzt. Diese bestehen aus einem Bolzen, der elektrisch gut leitfaehig ausgefuehrt ist und in einen Isolierstoff (in der Regel Giessharz) eingebettet ist (siehe Abbildung 1). Das Bolzenmaterial besteht entweder aus Kupfer oder Aluminium. Die Vorteile des Kupfers liegen in einer hoeheren mechanischen Festigkeit sowie einer besseren elektrischen Leitfaehigkeit. Nachteilig ist dabei der relativ hohe Materialpreis. Die Vorteile des Aluminiums liegen in dem relativ niedrigen Materialpreis sowie einem im Vergleich zu Giessharz sehr aehnlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten. Die Nachteile des Aluminiums bestehen in einer relativ geringen Festigkeit verbunden mit dem Trend zur Duktilitaet sowie einer auf der Oberflaeche immer vorhandenen nicht leitfaehige Oxidschicht, die vor dem Verschrauben mit entsprechenden Anschlussstacken entfernt werden muss. Gleiches gilt fuer aussenliegende, feststoffisolierte Sammelschiene von Schaltanlagen. Bislang werden in der sekundaeren Verteilungstechnik aufgrund der Nachteile von Aluminium ausschliesslich die kostenintensiveren Kupferbolzen verwendet.