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Kapazitive Beruehrungserkennung bei ME-Geraeten zum Schutz von Patienten vor Verbrennungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000180661D
Original Publication Date: 2009-Mar-27
Included in the Prior Art Database: 2009-Mar-27
Document File: 2 page(s) / 56K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei medizinisch elektrischen Geraeten (ME-Geraete) muessen eine Reihe von konstruktiven Merkmalen umgesetzt werden, um einen ausreichenden Patientenschutz zu gewaehrleisten. Je nach bestimmungsgemaessen Gebrauch unterscheidet man zwischen Geraeten, die direkt dafuer vorgesehen sind mit dem Patienten in Beruehrung zu kommen und Geraeten, die versehentlich und mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit mit dem Patienten in Beruehrung kommen koennen. Besonders die Geraete die unbeabsichtigt mit dem Patienten in Kontakt treten koennen, stellen eine erhoehte Gefahrenquelle dar. Beispielsweise kann es durch unbemerktes Ablegen eines Arms, je nach Gehaeusetemperatur und Beruehrungsdauer, zu Verbrennungen am Patienten kommen. Dieses Problem ergibt sich besonders bei statischen, das heisst narkotisierten, bewegungsunfaehigen Patienten. Daher gelten fuer Geraete oder Geraeteteile, die versehentlich mit Patienten in Beruehrung kommen koennen erhoehte Sicherheitsanforderungen. Warnhinweise sind hier nicht ausreichend. Aus diesem Grund wird derzeit teils erheblicher konstruktiver Aufwand betrieben um eine Verletzung des Patienten auszuschliessen, beispielsweise durch eine gesonderte Gehaeusekuehlung. Dies ist jedoch mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Aufgrund strengerer Normen zur Erfuellung bestimmter Grenzwerte, muessen diese Probleme in Zukunft im groesseren Masse beruecksichtigt werden.