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Fremdbeluefteter Elektromotor mit in den Haubenmantel integrierter Venturiduese

IP.com Disclosure Number: IPCOM000182649D
Original Publication Date: 2009-May-27
Included in the Prior Art Database: 2009-May-27

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Leistungsausbeute eines Elektromotors wird wesentlich von der Abfuhr seiner Verlustleistung beeinflusst, d.h. je besser die Kuehlung des Motors ist, desto hoeher ist die Leistungsausbeute. Man unterscheidet verschiedene Arten der Motorenkuehlung. Eigenbelueftete Motoren beispielsweise, werden ueber ein Luefterrad mittels eines Luftstroms gekuehlt. Das Luefterrad ist direkt mit dem Rotor des Motors verbunden und dreht sich mit der gleichen Drehzahl wie der Motor. Bei fremdbeluefteten Motoren wird der Luefter ueber einen eigenen Motor angetrieben und dreht sich daher unabhaengig von der eigentlichen Motordrehzahl. Bei beiden Varianten wird der zur Kuehlung verwendete Luftstrom ueblicherweise mit einem sogenannten Haubenmantel gerichtet ueber den Motor gefuehrt oder ueber Kanaele im Motor geleitet. Der Haubenmantel kann hierbei sowohl laengs (axial), als auch quer (radial) zur Motorachse angeordnet sein (siehe Abbildung 1). Die Kuehlleistung wird von zwei wesentlichen Punkten beeinflusst, der Temperatur der Kuehlluft und dem Waermeuebergang vom Motor auf die Kuehlluft. Die Kuehllufttemperatur wird durch die Temperatur der Umgebungsluft, sowie der Erwaermung der Luft beim Ueberstreichen der Motoroberflaeche bestimmt. Die Temperatur der Umgebungsluft ist nur bedingt beeinflussbar, jedoch laesst sich die Erwaermung der Kuehlluft durch einen groesseren Luftvolumenstrom niedriger halten. Der dafuer notwendige Einsatz groesserer Luefter bringt dabei einige Nachteile mit sich, wie beispielsweise einen groesseren Platzbedarf, meist hoehere Kosten und einen hoeheren Energiebedarf. Aufgrund groesserer Massen kann es zu Schwingungsproblemen kommen, die wiederum einen hoeheren Geraeuschpegel nach sich ziehen.