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Optimierte Trajektorie fuer eine Tomosynthese an einem Radiographiesystem

IP.com Disclosure Number: IPCOM000182874D
Original Publication Date: 2009-May-27
Included in the Prior Art Database: 2009-May-27

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Digitale Radiographiesysteme werden derzeit unter anderem zur Diagnose von Knochenbruechen, Traumapatienten sowie fuer Brust- und Lungenuntersuchungen verwendet. Ihre flexible Ausgestaltung erlaubt es, aus nahezu jeder beliebigen Blickrichtung Roentgenaufnahmen zu erstellen. In der modernsten Auspraegung sind sowohl der digitale zweidimensionale Detektor, als auch die Roentgenquelle an von einander unabhaengig bewegbaren Halterungen befestigt, die sich meist an der Decke des Untersuchungsraumes befinden. Die Bewegung von Detektor und Roentgenquelle an diesen Halterungen wird durch ein Schienensystem gewaehrleistet, das insbesondere lineare Bewegungen bevorzugt. Roentgenaufnahmen erlauben eine gute Diagnose von Objekten, bei denen sich nicht zu viele Strukturen in Richtung des Roentgenstrahls ueberlagern. Eine Aussage ueber die Lage von Details entlang der Strahlrichtung ist in der Regel nur eingeschraenkt und mit anatomischem Zusatzwissen moeglich. Hilft auch dieses nicht weiter, ist eine dreidimensionale Bildgebung, wie beispielsweise eine Computertomographie (CT) oder eine Tomosynthese, erforderlich. Die CT erfordert eine weitestgehend vollstaendige, aufwaendige Abtastung des Objekts durch Roentgenaufnahmen aus moeglichst vielen Richtungen und gestattet dafuer eine weitestgehend isotrope Abbildung des Objekts.